Integrative Kinesiologie – was es ist und wann kann sie helfen?

Wortgetreu bedeutet Kinesiologie «Bewegungslehre». Kinesiologie bewegt dich, bringt dich in Bewegung und harmonisiert Bewegung auf allen Ebenen.

Kinesiologie ist eine moderne, anerkannte Methode der Komplementär-Therapie, die psychologische, körperliche, energetische und soziale Faktoren sowie deren Wechselwirkungen berücksichtigt. Kinesiologie eignet sich sowohl für die Prävention als auch zur Unterstützung bei bestehenden Beschwerden. Das Wirkungsspektrum ist vielfältig und reicht von der Stressbewältigung über die Lösung emotionaler Blockaden bis hin zur Schmerzlinderung.

seelische Belastungen

  • Stressempfindungen

  • Ängste, Panik, Phobien, Prüfungsangst

  • Erschöpfungszustände, Burnout

  • Stimmungsschwankungen, starke Gefühle

  • Beziehungsthemen, Mobbing

  • Schlafbeschwerden/Müdigkeit

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Schicksalsbewältigung, Trauma…

mentale Schwierigkeiten

  • Konzentrationsschwäche

  • Lernschwierigkeiten

  • Motivationssteigerung

  • Leistungsabfall

  • Blockierte Ressourcen

  • Stärkung des Selbstwerts

  • Ereignisse vorbereiten (Prüfung, Wettkampf…)

Veränderungen Lebensphasen

  • Veränderung/Neuorientierung

  • Herausfordernde Entwicklungsschritte

  • Überfordernde Erlebnisse

  • Schicksalsbewältigung, Trauer

  • Pubertät

  • Schwangerschaft

  • Kinderwunsch

  • Wechseljahre…

körperliche Beschwerden

  • Schmerzen

  • Muskuläre Verspannungen

  • Haltungsprobleme

  • Koordinationssteigerung

  • Stärkung Abwehr/Immunsystem

  • Gewichts- und Verdauungsprobleme

  • Chronische Bewschwerden…

Die integrative Kinesiologie vereint humanistische Psychologie mit Körperarbeit. Meine Behandlung basiert auf einem personenzentrierten, lösungsorientierten Gespräch, das in Kombination mit dem kinesiologischen Muskeltest und verschiedenen komplementär-therapeutischen Mitteln (Berührung, Bewegung, Energie, Atem) eingesetzt wird. Ziel ist es, Blockaden aufzulösen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und dein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen.

Der Muskeltest ist ein zentrales Werkzeug der Kinesiologie. Er ermöglicht es, die Auswirkungen von äußeren und inneren Einflüssen – wie Gedanken, Emotionen oder Stress – auf den Körper zu überprüfen. Dabei dient der Test sozusagen als «Sprachrohr» des Unterbewusstseins. Ich arbeite eng mit dir zusammen und respektiere stets deine Intuition und Ansicht – du behältst jederzeit die Kontrolle über deinen Prozess. Ich nutze den Muskeltest als Impulsgeber, sprich er gibt uns eine Anregung, er ist kein diagnostisches Werkzeug.

Ein wichtiger Teil der Behandlung ist es, ein tieferes Verständnis für deine eigenen Verhaltens- und Glaubensmuster zu entwickeln. Gemeinsam identifizieren wir unbewusste Blockaden und formulieren ein klares, positives Ziel für deine Veränderung. Um diese neue Haltung nachhaltig zu integrieren und erlebbar zu machen, nutze ich verschiedene komplementär-therapeutischen Mittel (Berührung, Bewegung, Energie, Atem), sogenannte «Balancen». Am Ende der Sitzung erarbeiten wir einen konkreten Plan, wie du deine neu gewonnenen Einsichten im Alltag umsetzen kannst.

Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, lade ich dich ein, auch meinen Blog zu besuchen.

Die Geschichte der Kinesiologie

Die Methode Kinesiologie basiert auf der Anwendung von Muskeltests. Ihre Ursprünge reichen in die 1960er-Jahre zurück, als Muskeltests zunächst in der Chiropraktik und Physiotherapie eingesetzt wurden, um die Kraft einzelner Muskeln zu bewerten. Durch kontinuierliche Weiterentwicklungen ließ sich neben der Muskelstärke auch deren Tonusveränderung sowie die neurophysiologische Aktivität erfassen. Dadurch wurde es möglich, mit Muskeltests die Reaktion des Organismus auf unterschiedliche Reize zu analysieren.

Der Chiropraktiker George Goodheart verband damals in der von ihm begründeten Applied Kinesiology die Wechselbeziehung zwischen Muskeln und dem Meridian-Organ-System der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dieses Zusammenspiel von Muskel- und Meridianfunktionen sowie die Untersuchung der neurophysiologischen Reaktion auf spezifische Reize bilden die Grundlage der heutigen kinesiologischen Praxis.

Kinesiologie war von Beginn an eine Methode mit ausgeprägter Dynamik. Aus dem medizinisch-therapeutischen Kontext heraus entwickelten sich vielfältige Konzepte und Strömungen, die sich wechselseitig beeinflussten und weiterentwickelten.

Die Integrative Kinesiologie wurde in den frühen 1980er-Jahren von der Schweizer Psychologin und Sozialarbeiterin Rosmarie Sonderegger begründet. Sie vereint kinesiologische Techniken mit dem gesprächstherapeutischen Ansatz von Carl Rogers sowie psychologischen Aspekten der Fünf-Elemente-Lehre aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Daraus entstand eine edukative und ressourcenorientierte Methode, die das individuelle Potenzial der Klient*innen gezielt fördert.

Das personenzentrierte Gespräch wird dabei in Verbindung mit dem Muskeltest eingesetzt, um Diskrepanzen zwischen Denken (Kopf) und Fühlen (Bauch und Herz) bewusst zu machen. Durch diese Erkenntnisse gewinnen Klient*innen ein tieferes Verständnis für sich selbst und erhalten neue Wahlmöglichkeiten, die ihr Leben bereichern und sie darin unterstützen, sich selbst und ihrer Wesensart treu zu bleiben. Mit passenden kinesiologischen Balancetechniken wird dabei die Energie dazu in Fluss gebracht.